Abteilung für Anästhesiologie,
Intensivmedizin & Schmerztherapie

Dr. med. Maren Schmidt
Chefärztin

Sekretariat: Anne Golenia
Tel. +49 (0)30 3264-1233
Fax +49 (0)30 3264-1230
E-Mail

Prämedikationsambulanz:
Montag 09.00 – 15.00 Uhr
Dienstag bis Freitag 08.00 – 15.00 Uhr

Ärztehaus, 2. Etage

Dr. med. Maren Schmidt
Chefärztin

Sekretariat: Anne Golenia
Tel. +49 (0)30 3264-1233
Fax +49 (0)30 3264-1230
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Prämedikationsambulanz:
Montag 09.00 – 15.00 Uhr
Dienstag bis Freitag 08.00 – 15.00 Uhr

Ärztehaus, 2. Etage


Über uns

Die Abteilung Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie führt jährlich ca. 5.500 Anästhesien für alle Fachbereiche unserer Klinik durch. Dafür stehen ein Zentral-OP mit sechs Sälen, ein ambulanter OP, zwei Aufwachräume und mehrere dezentrale Arbeitsplätze zur Verfügung. Mit modernsten Narkosegeräten können wir sowohl Allgemeinanästhesien als auch ultraschallgestützte Regionalanästhesien anbieten. Die interdisziplinäre Intensivstation mit elf Betten wird verantwortlich von der anästhesiologischen Abteilung geleitet. Zum Aufgabenspektrum der Abteilung gehören eine Prämedikationsambulanz, ein Akutschmerzdienst, das hausinterne Notfallmanagement und das OP-Management.


Schwerpunkte

Anästhesiologie

  • Prämedikation und Prämedikationsambulanz

    Zur Vorbereitung auf die Narkose und die Operation führt der Anästhesist mit dem Patienten ein Prämedikationsgespräch. Darin erhebt er strukturiert die individuelle Krankheitsgeschichte und erklärt die für die Operation infrage kommenden Narkoseverfahren. Bei diesem Aufklärungsgespräch können Sie als Patient gerne Ihre Fragen und Sorgen bezüglich der Narkose ansprechen. Das sogenannte perioperative Risiko (Risiko vor, während und nach der Operation) wird entscheidend bestimmt von bestehenden Vorerkrankungen und der Art und Größe des operativen Eingriffs. Im Rahmen des Gesprächs mit dem Anästhesisten werden die jeweiligen individuellen Risikofaktoren erhoben. Bei gesunden Patienten beschränkt sich die präoperative Diagnostik auf ein notwendiges Minimum. Bei Patienten mit Vorerkrankungen sind eventuell weitere Untersuchungen notwendig.

  • Allgemeinanästhesie als totalintravenöse Anästhesie oder Inhalationsanästhesie

    Allgemeinanästhesie (sogenannte Vollnarkose) ist ein schmerzfreier, schlafähnlicher Zustand von Bewusstlosigkeit. Die Medikamente werden entweder über eine Vene in den Blutkreislauf gegeben oder als Narkosegase über die Atemluft zugeführt. Während der Patient in Narkose liegt, werden seine Herzfunktion und sein Kreislauf sowie die Beatmung und Narkosetiefe ständig überwacht. Bei manchen Operationen wird die Allgemeinanästhesie mit einer Regionalanästhesie kombiniert. Dieses Verfahren erlaubt einen geringeren Einsatz von Narkosemitteln während des Eingriffs und eine optimale Schmerztherapie nach der Operation.

  • Regionalanästhesie

    Bei der Regionalanästhesie werden die Nerven, die eine bestimmte Körperregion versorgen, z.B. Arm, Bein oder Unterkörper, anästhesiert. Dies führt zu Schmerzunempfindlichkeit und eventuell zu einer vorübergehenden Bewegungseinschränkung. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der peripheren Nervenblockade (Blockade der Nerven in den äußeren Körperregionen) und der rückenmarksnahen Anästhesie. Die Regionalanästhesie wird bei manchen Operationen mit einer Allgemeinanästhesie kombiniert.

    Periphere Nervenblockade
    Periphere Nervenblockaden finden am häufigsten am Arm oder Bein Anwendung. Dabei werden in die Nähe des Nervengeflechts bzw. des einzelnen Nerven Lokalanästhetika injiziert. Unterstützt wird die zielgenaue Punktion in der Regel durch Ultraschalltechnik.

    Rückenmarksnahe Anästhesie
    Unter dem Begriff rückenmarksnahe Anästhesie sind zwei verschiedene Verfahren zusammengefasst: die Spinal- und die Periduralanästhesie. Bei der Spinalanästhesie wird zwischen den Wirbelkörpern der Lendenwirbelsäule eine kleine Menge Lokalanästhetika in den Nervenflüssigkeitsraum (Spinalraum) injiziert. Für die Periduralanästhesie wird über eine Hohlnadel ein Katheter in den Spaltraum in der äußeren Rückenmarkshaut (Periduralraum) gelegt. Über diesen erfolgt die Gabe des Lokalanästhetikums.

  • Besondere Verfahren
    • Videolaryngoskopie bei schwierigem Atemweg
    • flexible fiberoptische Intubation/Wachintubation bei schwierigem Atemweg
    • ultraschallgestützte Regionalanästhesie und zentrale Gefäßpunktion
    • Narkosetiefemessung durch EEG-Monitor
    • Wachkraniotomie bei neurochirurgischen Eingriffen
    • Narkoseführung unter Anwendung von speziellen Verfahren zur Einlungenbeatmung (Doppellumentuben) in der Thoraxchirurgie
    • fremdblutsparende Maßnahmen und Cell-Saver

Intensivmedizin

  • Interdisziplinäre Intensivstation

    Aus allen Fachbereichen der Klinik werden Patienten mit lebensgefährlichen Erkrankungen oder Organversagen auf unserer interdisziplinären Intensivstation betreut. Jährlich versorgen wir hier rund 1.300 Patienten. Davon entfallen auf die operativen Fachgebiete einschließlich Neurochirurgie ca. 50%, auf die Innere Medizin 40% und 10% auf die Neurologie und die übrigen Fachabteilungen. Ungefähr 75% der intensivpflichtigen Patienten werden über die Rettungsstelle aufgenommen.

  • Intensivmedizinische Methoden
    • Respiratortherapie mit modernsten Beatmungsgeräten
    • non-invasive Beatmungstherapie bei COPD und Lungenödem
    • hämodynamisches Monitoring (Piccosystem und Flow Track)
    • Hirndruckmessung und Bestimmung des cerebralen Perfusionsdrucks
    • transkranielle Dopplersonografie
    • Nierenersatztherapie mittels kontinuierlicher Hämofiltration
    • bettseitige Ultraschalldiagnostik
    • Dilatationstracheotomie bei Langzeitbeatmung
    • Bronchoskopie
    • Temperaturmanagement nach Reanimation
    • Elektroenzephalogramm (EEG)
    • intracerebrale Spasmolyse

Postoperative Betreuung und Schmerztherapie

  • Aufwachraum und Akutschmerzdienst

    Unmittelbar nach der OP werden unsere Patienten im Aufwachraum durch qualifiziertes Pflegepersonal betreut. Zu den Maßnahmen gehören: Überwachung von Atmung und Herzkreislauf mittels Monitoren und die Fortsetzung der schon während der Operation begonnenen perioperativen Schmerztherapie. Diese wird so lange weitergeführt, bis der Patient schmerzarm oder ganz schmerzfrei ist. Eventuelle Übelkeit oder Erbrechen werden nach einem Stufenplan behandelt. Um eine Auskühlung während der Operation zu vermeiden, bekommen die Patienten schon im OP angewärmte Infusionen und eine Wärmedecke. Das Wärmemanagement wird im Aufwachraum fortgesetzt. Bei speziellen Indikationen bekommen die Patienten eine Schmerzpumpe, mit der sie sich das Schmerzmittel selbst über einen Knopfdruck venös verabreichen. Die Vorteile dieser Form der Patientenkontrollierten Analgesie (PCA): Der Patient kann sich aktiv selbst helfen und die Schmerztherapie kann kontinuierlich fortgeführt werden. Der Therapieerfolg wird bei den täglichen Visiten überprüft.

Notfallmanagement

  • Notfallversorgung durch die Abteilung Anästhesiologie

    Lebensbedrohliche Notfälle werden in der Schlosspark-Klinik über ein Reanimationsteam, bestehend aus einem Arzt und einer Pflegekraft der Intensivstation, versorgt. Das Reanimationsteam ist täglich rund um die Uhr über eine zentrale Rufnummer erreichbar. Für Schlaganfall-Patienten hält die Abteilung für Neurologie ein differenziertes Behandlungskonzept bereit. Muss eine Thrombektomie (operative Entfernung eines Blutgerinnsels) durchgeführt werden, ist die Abteilung Anästhesiologie über einen Thrombektomiealarm eng und zeitnah in die Versorgung eingebunden. Auch in der Zentralen Notaufnahme unterstützt die Abteilung die Versorgung kritisch kranker Patienten. In enger Abstimmung mit den anderen Fachabteilungen wird entsprechend dem Schweregrad der Erkrankung über die weitere Behandlung entschieden.

OP-Management

  • OP-Planung, -Statut, -Controlling

    Das OP-Management besteht aus dem Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und der übergeordneten OP-Leitung Pflege. Oberstes Ziel des OP-Betriebes ist die schnelle, qualitativ hochwertige und verlässliche Versorgung unserer Patienten. Der gesamte Organisationsablauf mit Verantwortlichkeit und Schnittstellen ist in einem OP-Statut geregelt. Quartalsweise erfolgt eine Dokumentation über das OP-Controlling zur Analyse von Prozess- und Organisationsabläufen.


Team

Chefärztin

Dr. med. Maren Schmidt

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Leitender Oberarzt

Dr. med. Bernd Wenzel

Facharzt für Anästhesiologie

 

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Oberarzt

Dr. med. Jörg Peter

Facharzt für Anästhesiologie

Schwerpunkt: Intensivstation

 

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Oberarzt

Dr. med. Michael Ellinghaus

Facharzt für Anästhesiologie

 

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Oberarzt

Sebastian Ciupa

Facharzt für Anästhesiologie

Schwerpunkt: Schmerzmedizin

 

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Fachärztin

Ingeborg Bohlscheid

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Fachärztin

Dr. med. Caroline Brehm

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Fachärztin

Dr. med. Maria-Jasmin Ehrenberg

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Fachärztin

Dr. med. Heike Heilmann

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Facharzt

Maciej Kiepuszewski

Facharzt für Anästhesiologie

 

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Facharzt

German Palacios

Facharzt für Anästhesiologie

 

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Fachärztin

Dr. med. Dagmar Pauls

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Fachärztin

Dr. med. Mihriban Pelit

Fachärztin für Anästhesiologie

 

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Facharzt

Dr. med. Eberhard Schneider

Facharzt für Anästhesiologie

 

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Facharzt

Nicos Pieri

Facharzt für Anästhesiologie

 

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Stationsleitung Intensivmedizin

Mandy Olschewski

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Abteilungsleitung OP/Anästhesie

Günter Wutz

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Ausbildung & Fortbildung

  • Facharztausbildung

    Die Weiterbildungsbefugnis beträgt für die Anästhesiologie 42 Monate. Für Assistenzärzte besteht ein Curriculum zur Facharztausbildung. Es umfasst Inhalte und einen Rotationsplan. Zur Einarbeitung wird dem Kollegen ein Mentor zugewiesen. Dies ermöglicht seine strukturierte Ausbildung und Entwicklung zur Eigenständigkeit, sodass er sich sicher fühlt und immer begleitet ist. Wöchentlich finden abteilungsinterne, zertifizierte Fortbildungen statt. Darüber hinaus bieten wir ein innerbetriebliches Fortbildungsprogramm. Der Besuch von externen Kongressen oder Symposien wird ermöglicht. Die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin kann erworben werden. Die in der Klinik nicht abgebildeten Bereiche der Facharztausbildung können ggf. durch Freistellung oder Kooperation mit anderen Krankenhäusern erworben werden.

  • Qualifikation Facharzt

    Die Weiterbildungsbefugnis für die Intensivmedizin für den Facharzt besteht für zwölf Monate. Wöchentlich werden abteilungsinterne, zertifizierte Fortbildungen durchgeführt. Darüber hinaus ist die Teilnahme an unserem innerbetrieblichen Fortbildungsprogramm möglich. Auch der Besuch von externen Kongressen oder Symposien wird ermöglicht. Der Erwerb weiterer Qualifikationen in den Bereichen der Schmerztherapie oder im Beauftragtenwesen (z.B. Katastrophenschutz, Hygiene, Transfusionsmedizin) werden unterstützt.


Häufige Fragen

  • Kann ich während der Narkose wach werden?

    Um dies zu verhindern, werden Sie von einem Anästhesisten während der ganzen Narkose betreut und die Narkosetiefe wird individuell auf Sie eingestellt. Jede Form von „Wachheit unter Narkose" – das Bewusstsein ist nicht komplett verloren oder wird zeitweise wiedergewonnen – kommt so gut wie nie vor. Wenn die Patienten sich an etwas erinnern, dann sind dies oft Momente vor oder nach der Operation, kurz bevor sie einschlafen oder aufwachen. Auch die von manchen Patienten geäußerte Sorge, sie könnten unter der Narkose persönliche Geheimnisse verraten, ist unbegründet.

  • Welche Risiken bestehen bei einer Allgemeinanästhesie?

    Kein medizinischer Eingriff ist völlig frei von Risiken. Schwere Schäden oder Komplikationen durch eine Narkose sind jedoch extrem selten. Das perioperative Risiko hängt von Ihren Vorerkrankungen und der Größe der Operation ab. Spezielle Fragen können Sie mit dem Anästhesisten im Vorgespräch (Prämedikatonsgespräch) klären. Vor jeder Narkose bekommen Sie einen speziellen Aufklärungsbogen. Beantworten Sie bitte die vielen Fragen auf diesem Fragebogen und geben Sie alle Besonderheiten Ihres Gesundheitszustands an. So können wir Ihr persönliches perioperatives Risiko anhand einer Checkliste systematisch erfassen. Auch wichtig: Halten Sie sich bitte strikt an die Anweisungen bezüglich Nüchternheit und Medikamenteneinnahme.

  • Warum darf man kurz vor einer Narkose nicht essen und trinken?

    Vor einer Narkose sollten Sie mindestens 6 Stunden nichts essen. Trinken von klaren Flüssigkeiten wie Wasser, Tee oder Kaffee ohne Milch ist bis 2 Stunden vorher erlaubt. (Ihre Medikamente können Sie mit einem kleinen Schluck Wasser einnehmen.) Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen soll verhindert werden, dass Sie während der Narkose erbrechen oder dass Magensaft in die Speiseröhre läuft und dann in Ihre Lunge gelangt und dort womöglich eine schwere Lungenentzündung auslöst. Bei Kindern gelten altersabhängig andere Regeln. Diese erfahren Sie beim Prämedikationsgespräch von Ihrem Anästhesisten.

  • Was passiert nach der Narkose?

    Wenn Sie aus der Narkose erwacht sind, meistens nur wenige Minuten nach dem Ende der Operation, werden Sie in den Aufwachraum gebracht. Dort werden Sie ähnlich intensiv überwacht wie unter einer Narkose. Sie bleiben dort bis alle Körperfunktionen stabil sind und Sie keine oder nur geringe Schmerzen haben. Je nach Operation dürfen Sie schon schluckweise Tee oder Wasser zu sich nehmen.

  • Werde ich starke Schmerzen haben?

    Während der Operation verhindert die Narkose oder die Regionalanästhesie, dass Sie Schmerzen haben. Darüber hinaus erhalten Sie schon unter der Narkose Medikamente, die auch nach Ende der Operation gegen Schmerzen wirken. Im Aufwachraum werden Sie gebeten, Ihre Schmerzen in einer Schmerzskala von 0 – 10 anzugeben (0 bedeutet kein Schmerz, 10 bedeutet maximaler Schmerz). Entsprechend der von Ihnen angegebenen Intensität erhalten Sie ein starkes, schnell wirksames Schmerzmittel. Dies geschieht so oft, bis Sie schmerzarm oder schmerzfrei sind. Erst dann werden Sie zurück auf Ihre Station gebracht. Dort wird die Schmerztherapie von den Stationsärzten und Pflegekräften fortgeführt.

  • Welche Beschwerden können nach einer Narkose auftreten?

    Übelkeit und Erbrechen
    Abhängig von der Narkose in der Operation und einigen anderen Faktoren kann es postoperativ in bis zu 30 % der Fälle zu Übelkeit oder Erbrechen kommen. Falls wir bei dem Prämedikationsgespräch feststellen, dass Sie ein erhöhtes Risiko haben, z.B. unter Reisekrankheit leiden, erhalten Sie schon vor und während der Narkose prophylaktisch wirksame Medikamente. Treten trotzdem Übelkeit oder Erbrechen im Aufwachraum oder auf der Station auf, gibt es ein festgelegtes Schema an Medikamenten, um das Problem schnellstmöglich zu lösen.

    Heiserkeit und Halsschmerzen
    Um Sie während der Allgemeinanästhesie zu beatmen, wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre und eine Kehlkopfmaske in den Rachen eingeführt. Dabei oder durch den Kontakt mit den Schleimhäuten in Mund und Rachen können später Heiserkeit und Halsschmerzen auftreten. Meistens werden diese Beschwerden durch das Trinken von geringen Mengen Tee oder Wasser schon im Aufwachraum deutlich gemildert.

    Zahnschäden
    Beim Einführen von Beatmungsschlauch oder Kehlkopfmaske können in seltenen Fällen Zähne beschädigt werden. Das Risiko besteht natürlich vor allem, wenn Sie lockere Zähne haben. Teilen Sie dem Anästhesisten dies bitte mit. Prothesen müssen Sie bitte herausnehmen, bevor Sie in den OP gebracht werden.

    Frieren
    Während der Narkose und Operation gibt Ihr Körper Wärme an die kalte Luft im Operationssaal ab. Um dies zu verhindern, erhalten Sie eine Wärmedecke und vorgewärmte Infusionslösungen. Falls Sie trotzdem nach dem Erwachen aus der Narkose frieren sollten, werden Sie im Aufwachraum weiter mit warmen Decken oder mit warmer Luft gewärmt.

  • Was muss ich bei einer ambulanten Operation/Narkose berücksichtigen?

    Bei einer ambulanten Operation werden Sie nach einer kurzen Überwachungsphase nach dem Eingriff wieder nach Hause entlassen. In den nächsten 24 Stunden dürfen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Sie sind in dieser Zeit nicht geschäftsfähig. Auf Ihrem Nachhauseweg müssen Sie von einer Begleitperson unterstützt werden und Ihre Betreuung zu Hause muss sichergestellt sein.


Ihr Aufenthalt

Vorgespräch (Prämedikationsgespräch)

Zum Prämedikationsgespräch bitten wir Sie, aussagekräftige Vorbefunde und Krankheitsunterlagen wie z.B. Medikamentenliste, Labor, EKG, Herzkatheteruntersuchung oder Arztbriefe mitzubringen. So können wir Ihr perioperatives Risiko besser einschätzen und vermeiden Doppeluntersuchungen.

Richtiges Verhalten vor der OP

  • Essen

    Bis zu 6 Stunden vor Narkosebeginn dürfen Sie essen. Danach ist feste Nahrung nicht mehr erlaubt. Dies ist wichtig, weil der Magen vor Narkosebeginn leer sein sollte, um das Risiko einer Aspiration so gering wie möglich zu halten. Für Kinder gelten altersabhängig andere Zeiten, die Sie beim Prämedikationsgespräch von Ihrem Anästhesisten erfahren.

  • Trinken

    Klare Flüssigkeiten (Wasser, Tee oder Kaffee) sind bis 2 Stunden vor Beginn der Narkose erlaubt. Bitte keine Milch in den Tee oder den Kaffee: Milch oder Milchprodukte verbleiben länger als zwei Stunden im Magen. Für Kinder gelten altersabhängig andere Zeiten, die Sie beim Prämedikationsgespräch von Ihrem Anästhesisten erfahren.

  • Medikamente

    Die meisten für Sie wichtigen Medikamente können Sie auch am OP-Tag – in Absprache mit Ihrem Anästhesisten – einnehmen. Falls Sie Medikamente einnehmen, welche die Blutgerinnung beeinflussen, sollten Sie dies unbedingt dem Operateur und dem Anästhesisten angeben. ASS in niedriger Dosierung kann meist weiter eingenommen werden. Orale Antidiabetika, z.B. Metformin, sollten – je nach Größe des Eingriffs – am Vorabend oder schon 48 Stunden vorher abgesetzt werden.

  • Bitte nicht in den OP mitnehmen!

    Sie sollten keine Schmuckstücke tragen. Auch Kontaktlinsen und die Brille lassen Sie bitte in Ihrem Zimmer, es sei denn, eine extreme Fehlsichtigkeit macht das Tragen einer Brille unverzichtbar. Über Zahndefekte, lockere Zähne, Kronen und Zahnersatz sollten Sie Ihren Anästhesisten unbedingt informieren. Die Zahnprothese bitte ebenfalls auf der Station lassen.


Sprechzeiten & Termine


Prämedikationsambulanz
Carmen Haase

Montag
09.00 – 15.00 Uhr

Dienstag bis Freitag
08.00 – 15.00 Uhr

Tel. +49 (0)30 3264-1562
Fax +49 (0)30 3264-1564
E-Mail

Ambulanzzentrum,
Haupthaus, Raum 25

Anästhesieraum,
Haupthaus, Raum 08


Prämedikationsambulanz
Carmen Haase


Montag
09.00 – 15.00 Uhr

Dienstag bis Freitag
08.00 – 15.00 Uhr


Tel. +49 (0)30 3264-1562
Fax +49 (0)30 3264-1564
E-Mail

Ambulanzzentrum,
Haupthaus, Raum 25

Anästhesieraum,
Haupthaus, Raum 08


Stationen

Anzahl Betten: 11
Stationen: Interdisziplinäre Intensivstation – 2a

Der Weg zur Intensivstation:
Im Hauptgebäude nehmen Sie den Fahrstuhl bis zur 2. Etage. Dort gehen Sie zur Station 2a. Vor der Tür befindet sich ein Telefon. Hier können Sie die Pflegekräfte der Station anrufen. Man wird sich Ihres Anliegens annehmen und Ihnen dann die Tür zur Intensivstation öffnen.

Veranstaltungen & Stellenangebote

Stellenangebot

Erfahrener Assistenzarzt (m/w/d) / Facharzt (m/w/d) Anästhesiologie mit Interesse an NEF-Einsätzen

Standort: Schlosspark-Klinik, Heubnerweg 2, 14059 Berlin
Umfang: in Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung.
Eintrittstermin: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

06.07.2020

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