Abteilung für Neurologie

Prof. Dr. med. Thomas Lempert
Chefarzt

Sekretariat: Anke Bremer / Rebecca Klee
Tel. +49 (0)30 3264-1158
Tel. +49 (0)30 3264-1152
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Abteilung für Neurologie,
Ärztehaus, 2. Etage, Raum 215

Prof. Dr. med. Thomas Lempert
Chefarzt

Sekretariat: Anke Bremer / Rebecca Klee
Tel. +49 (0)30 3264-1158
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Abteilung für Neurologie,
Ärztehaus, 2. Etage, Raum 215


Über uns

Das Leistungsspektrum unserer Abteilung für Neurologie umfasst die Diagnose und Therapie akuter und chronischer Erkrankungen des Nerven- und Muskelsystems. Unser Ärzteteam ist besonders auf die Behandlung von Schlaganfällen, neuromuskulären Erkrankungen, Multipler Sklerose, Parkinson-Erkrankung, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen spezialisiert. Patienten mit Schlaganfällen werden auf unserer zertifizierten Stroke Unit umfassend versorgt. Die Schlosspark-Klinik ist Mitglied in der Berliner Schlaganfall-Allianz. Für die vielfältigen Untersuchungen der klinischen Neurophysiologie stehen uns alle modernen Methoden einschließlich der Video-Okulografie zur Verfügung. Innerhalb der Schlosspark-Klinik arbeitet die Abteilung eng mit der Radiologie und der Neurochirurgie zusammen. Unser Team für Physiotherapie bietet stationär und ambulant u.a. Gleichgewichts- und Lagerungstraining, Rückenschule, Parkinsontherapie und Krankengymnastik nach Bobath an.


Schwerpunkte

  • Schlaganfallversorgung auf der Stroke Unit

    Stroke Unit bedeutet „Schlaganfall-Station" (wörtlich: Schlaganfall-Einheit). Die Stroke Unit der Schlosspark-Klinik ist durch die Deutsche Schlaganfall-Hilfe als „Überregionale Stroke Unit" zertifiziert – ein Gütesiegel, das nach besonders strengen Qualitätskriterien vergeben wird. Die umfassende Versorgung unserer Schlaganfall-Patienten gewährleistet ein neurologisches Spezialteam. Das interdisziplinäre Team aus Neurologen, auf Schlaganfall spezialisierten Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden erarbeitet für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept. Die Stroke Unit ist in unser Neurovaskuläres Zentrum eingebettet, so dass die Behandlung durch Ärzte anderer Fachrichtungen wie Neuroradiologen, Neurochirurgen und Kardiologen optimal ergänzt werden kann. In der Regel werden die Schlaganfall-Patienten ein bis drei Tage in der Stroke Unit und anschließend auf der neurologischen Normalstation weiter betreut. Unsere Klinik ist Gründungsmitglied der Berliner Schlaganfall-Allianz.

  • Bewegungsstörungen/Parkinson

    Wir behandeln folgende Bewegungsstörungen:

    • Parkinson
    • Tremor (Zittern)
    • Myoklonien (Zuckungen)
    • Chorea (anhaltende Bewegungsunruhe)
    • Dystonie (unwillkürliche Verkrampfungen)
    • Gangstörungen


    Zur Behandlung wird neben Medikamenten vor allem die Physiotherapie eingesetzt (Gangschulung, Gleichgewichtstraining). In Einzelfällen kann eine Operation eine Besserung bringen.

  • Multiple Sklerose

    Im Rahmen einer stationären Aufnahme können wir MS-Patienten folgende Leistungen anbieten:

    • Klärung oder Sicherung der Diagnose: Dazu werden eine gründliche körperlich-neurologische Untersuchung und verschiedene weitere Untersuchungen durchgeführt, z.B. Kernspintomografie, evozierte Potenziale, Blutuntersuchungen und (meistens) Lumbalpunktion.
    • Behandlung bei einer akuten Verschlechterung oder beim Hinzutreten einer anderen Erkrankung (z.B. fieberhafter Blaseninfekt, Lungenentzündung, schwerer Allgemeininfekt)
    • Prophylaktisch-medikamentöse Behandlung, um langfristig den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Dazu stehen heute eine Reihe von Medikamenten – Tabletten, Spritzen, Infusionen – zur Verfügung. Welche dieser Medikamente individuell angeraten sind, besprechen wir konkret mit dem Patienten.
    • Behandlung spezifischer Probleme – z.B. schwere und ambulant nicht ausreichend behandelbare Spastik, ausgeprägtes Schmerzsyndrom, wiederholt auftretende schwere Blaseninfekte/Blaseninkontinenz.
  • Myasthenie

    Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der es zur Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Strukturen an der Muskeloberfläche kommt. Dies führt zu einer Muskelschwäche.

    • Diagnostik: Zur Diagnostik gehören eine klinische Untersuchung, elektrophysiologische Untersuchungen (Nervenleitung mit Serienstimulation), die Bestimmung verschiedener Antikörper im Blut sowie meist ein CT des Thorax.
    • Behandlung: Heute ist die Myasthenie meistens gut behandelbar. Die medikamentöse Behandlung muss einschleichend und unter ärztlicher Kontrolle begonnen werden. Dabei wird sowohl die Muskelschwäche therapiert als auch die Ursache der Erkrankung.
  • Neuromuskuläre Erkrankungen

    Bei neuromuskulären Erkrankungen sind Nerven, Muskeln oder die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel gestört. Symptome sind vor allem zunehmende Schwäche, schmächtiger werdende Muskeln, evtl. Schluckstörungen, zufallende Augenlider, Doppelbilder oder Sensibilitätsstörungen. Bei unklaren Ursachen bieten wir im Rahmen einer stationären Aufnahme des Patienten eine Klärung der Diagnose. Dabei können folgende diagnostische Verfahren zum Einsatz kommen:

    • Nervenleitungsmessung (NLG) mit schwachen elektrischen Stromimpulsen. Hierbei wird an einer ausgewählten Hautstelle ein Impuls verabreicht, der eine kurze Muskelzuckung hervorruft. Deren zeitlicher Abstand zum Reiz wird gemessen.
    • Elektromyografie (EMG) – eine elektrophysiologische Untersuchung der Muskeln, bei der eine kleine Nadel in den Muskel gestochen wird.
    • Lumbalpunktion bei Verdacht auf eine entzündliche Nervenerkrankung
    • Biopsie (Gewebeentnahme), häufig am Muskel, seltener an einem Hautnerven.
    • spezialisierte Labordiagnostik
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:

    • Lagerungsschwindel
    • Ausfall eines Gleichgewichtsorgans (Neuritis vestibularis)
    • Morbus Menière
    • Migräneschwindel
    • Durchblutungsstörungen des Gehirns
    • Blutdruckabfall
    • psychosomatisch verursachter Schwindel
    • Gangstörungen aller Art


    Bei der Behandlung von Schwindelerkrankungen stehen Medikamente heute im Hintergrund. Eine Besserung ist oft durch gezielte Physiotherapie zu erzielen. In Einzelfällen kann eine Psychotherapie oder in seltenen Fällen eine Operation erforderlich werden.


Team

Chefarzt

Prof. Dr. med Thomas Lempert

Facharzt für Neurologie

 

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Zur Person

Leitender Oberarzt

Dr. med. Enrico Völzke

Facharzt für Neurologie

 

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Oberarzt

Dr. med. Sebastian Pornschlegel

Facharzt für Neurologie

 

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Oberarzt

Dr. med. Paul Gierke

Facharzt für Neurologie

 

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Facharzt

Dr. med. Philipp Nordhues

Facharzt für Neurologie

 

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Stationsleitung Station 1b – Neurologie/Neurochirurgie

Juliane Bujack

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Stationsleitung Station 2b –
Stroke Unit/Intermediate Care/Chestpain Unit

Tobias Gratz

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Sekretariat

Anke Bremer

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Sekretariat

Rebecca Klee

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Ihr Aufenthalt

  • Aufnahmetag
    • Aufnahmegespräch mit Pflegepersonal auf Station
    • Ärztliche Untersuchung und Blutentnahme
  • Tagesablauf

    09.30 – 11.30 Uhr: Ärztliche Visite
    Spezielle Untersuchungen finden zu individuellen Terminen statt.

  • Entlassungstag

    Abschlussgespräch mit Stationsarzt bzw. Oberarzt. Sie erhalten Ihre Entlassungsunterlagen (Entlassungsbrief, Anweisungsbogen) und eventuell eine CD mit Bildaufnahmen. Bevor Sie die Klinik verlassen, haben wir uns bereits um weitere Behandlungsschritte und Folgebehandlungen gekümmert. Sie verlassen das Krankenhaus zwischen 10.00 und 12.00 Uhr.


Sprechzeiten & Termine


Privatambulanz
Leitung: Prof. Dr. med. Thomas Lempert

Nach Vereinbarung

Sekretariat: Anke Bremer / Rebecca Klee
Tel. +49 (0)30 3264-1158
Fax +49 (0)30 3264-1150
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Ärztehaus, 2. Etage, Raum 215


Privatambulanz
Leitung: Prof. Dr. med. Thomas Lempert


Nach Vereinbarung


Sekretariat: Anke Bremer / Rebecca Klee
Tel. +49 (0)30 3264-1158
Fax +49 (0)30 3264-1150
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Post-Polio-Ambulanz
Leitung: Dr. med. Manfred Tesch

Nach Vereinbarung

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Post-Polio-Ambulanz
Leitung: Dr. med. Manfred Tesch


Nach Vereinbarung


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Stationen

Anzahl Betten: 50
Stationen:

  • Die neurologische Allgemeinstation (Station 1B): 1. Obergeschoss,
  • Stroke Unit (Station 2B): 2. Obergeschoss
  • Privatstation (Station 4a/b): 4. Obergeschoss
  • Die Funktionsbereiche (EEG, EMG/NLG, Schwindeldiagnostik) befinden sich im 1. Obergeschoss (Station 1B) und sind ausgeschildert.

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