Abteilung für Orthopädie & Unfallchirurgie

Prof. Dr. med. Ulrich Böhling
Chefarzt

Sekretariat: Sabrina Dutzki
Tel. +49 (0)30 3264-1349
E-Mail

Akutsprechstunde, BG und Durchgangsarzt
Montag bis Freitag 08.00 – 10.00 Uhr

Abteilung für Orthopädie & Unfallchirurgie
Ärztehaus, 4. Etage, Raum 433

Prof. Dr. med. Ulrich Böhling
Chefarzt

Sekretariat: Sabrina Dutzki
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Akutsprechstunde, BG und Durchgangsarzt
Montag bis Freitag 08.00 – 10.00 Uhr

Abteilung für Orthopädie & Unfallchirurgie
Ärztehaus, 4. Etage, Raum 433


Über uns

In der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie werden Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken versorgt, große Gelenke arthroskopisch behandelt und Fußfehlstellungen korrigiert. Entsprechend modern ist die operative Ausstattung sowie das hochpräzise Instrumentarium zur Implantation von Endoprothesen. In unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum profitieren unsere Patienten von unserer jahrelangen Erfahrung in der Implantation von künstlichen Knie- und Hüftgelenken. Ein weiteres unserer Spezialgebiete ist die konservative und operative Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule. Im Bereich der Unfallchirurgie steht die operative Versorgung von Brüchen und Verletzungen an Sehnen und Bändern im Mittelpunkt. Unsere Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie kooperiert im Rahmen der „Besonderen Versorgung" (ehemals Integrierte Versorgung) mit der Techniker Krankenkasse.


Schwerpunkte

  • Künstliches Hüftgelenk

    Der künstliche Ersatz eines Hüftgelenks ist der häufigste orthopädisch-chirurgische Eingriff. Wenn mit konservativen Behandlungsmethoden, wie sie die Physiotherapie anwendet, keine Besserung des schmerzhaften Hüftgelenks mehr erreicht werden kann, bietet die Endoprothetik eine zuverlässige Versorgung mit hervorragenden Langzeitergebnissen. Der Erfolg dieser Operation wird bestimmt durch die exakte Positionierung der Implantate sowie durch eine gewebeschonende Operationsweise. Mit diesem Ziel verwenden wir in der Schlosspark-Klinik die AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery).

  • Minimalinvasive Implantation (AMIS)

    Bei der AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery) wird eine anatomische Lücke zwischen den Muskeln als Zugangsweg zum Hüftgelenk genutzt. Dadurch lassen sich die Durchtrennung von Sehnen und die Ablösung von Muskeln vermeiden und das Gewebe wird geschont.

    Die Vorteile der AMIS-Methode:

    • Schnellere Rehabilitation
    • Die Rehabilitation beginnt kurz nach der Operation. Der Patient darf mit Einverständnis des Arztes schon am ersten Tag nach der OP aufstehen und mit dem Laufen an Gehhilfen beginnen.
    • Reduzierte Narbenbildung
    • Der Hautschnitt ist kürzer als bei konventionellen Operationsmethoden, die Gewebeschonung in der Tiefe ist deutlich höher.
    • Reduzierter Blutverlust
    • Die Erhaltung von Muskeln und Gefäßen reduziert den Blutverlust.
    • Vermindertes Ausrenken (Luxation)
    • Durch den Erhalt der hüftführenden Muskulatur verbessert sich die Stabilität erheblich.
  • Künstliches Kniegelenk

    Der Mensch ist ein mobiles Wesen und unsere Lebensqualität hängt maßgeblich davon ab, ob wir uns schmerzfrei bewegen können. Eine Voraussetzung dafür ist ein stabiles Kniegelenk. Erworbene und angeborene Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen können ein harmonisches Gelenkspiel beeinträchtigen. Bei einer weit fortgeschrittenen Verschleißerkrankung der Gelenkoberfläche kann es ratsam sein, einen künstlichen Oberflächenersatz zu implantieren. Abhängig vom Ausmaß der Schädigung wird entweder ein Teil oder die gesamte Gelenkoberfläche ersetzt. Um möglichst wenig Gewebe zu zerstören, wird heute weichteilschonend mit kleinen Schnitten operiert. Da uns zusätzlich sehr wirkungsvolle Schmerzmittel zur Verfügung stehen, kann nach operativen Eingriffen schnell mit der Mobilisation und Rehabilitation begonnen werden.

  • Behandlung akuter und chronischer Wirbelsäulenerkrankungen

    Bandscheibenschädigungen
    Kommt es infolge von Bandscheibenvorfällen und chronischen Bandscheibenschäden zu schweren neurologischen Ausfallserscheinungen oder anhaltenden Schmerzsyndromen, ist vielfach die operative Entlastung von Nervenstrukturen empfehlenswert. Dabei kommen neurochirurgische Operationsformen unter Verwendung des OP-Mikroskops zur Anwendung.

    Bandscheibenendoprothetik
    Bei intakten Kapselstrukturen und isolierter Schädigung der Bandscheibe kann es angeraten sein, das Bandscheibenfach durch ein Implantat wieder aufzubauen. Hiermit lässt sich sowohl die Mobilität des Segments als auch eine Entlastung angrenzender Nervenstrukturen erreichen. Diese Behandlungsform setzen wir bei einer Schädigung des Bandscheibenfachs an der Lenden- und Halswirbelsäule ein.

    Eingeklemmte Nerven (Spinalkanalstenose)
    Knöcherne Anbauten im Bereich des Bandscheibenfachs sowie der kleinen Wirbelgelenke führen häufig zu einer Einschnürung von Nervenwurzeln im Bereich ihres Austritts aus der Wirbelsäule sowie im Rückenmarkskanal (Spinalkanalstenose). Diese Veränderungen gehen meist mit langsam voranschreitender Schwäche und chronischen Schmerzen einher. Abhilfe kann eine knöchern entlastende Operation zur Befreiung der Nervenstrukturen bieten. Instabilitäten der Wirbelsegmente lassen sich häufig durch sogenannte interspinöse Implantate reduzieren.

    Wirbelgleiten/Instabilitäten
    Kommt es infolge von Bandscheibenveränderungen oder Ermüdungsbrüchen der Wirbelsäule zum schmerzhaften Wirbelgleiten, so empfiehlt sich in der Regel ein stabilisierendes Verfahren, das eine heilsame Fusion (Versteifung) des Bewegungssegments herbeiführt. Unsere Abteilung ist spezialisiert auf die Versorgung von Brüchen und Entzündungen sowie Tumoren im Bereich der Wirbelsäule. Hier kommen verschiedene Methoden – von der Kyphoplastie über stabilisierende Verfahren bis zum komplexen Wirbelkörperersatz – zur Anwendung.

  • Arthroskopische Chirurgie
    • minimalinvasive Operationen des Kniegelenks nach Meniskus- und/oder Bandverletzungen (z.B. Kreuzbandplastik)
    • arthroskopische Schulter- und Sprunggelenkchirurgie bei Verschleißerkrankungen und Unfallfolgen
    • Knorpelersatzoperationen, z.B. Knorpelzelltransplantation
    • Korrektureingriffe an Hüft-, Knie- und Schultergelenk
    • Muskel- und Sehnenrekonstruktion
    • Rheumaorthopädie
  • Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

    In unserer Abteilung können wir akute Knochenbruchverletzungen mit dem gesamten Spektrum der modernen Osteosyntheseverfahren behandeln. Weichteilverletzungen sowie Zerreißungen von Sehnen, Muskeln und Bändern versorgen wir operativ (unmittelbar oder plastisch-rekonstruktiv). Auch für die Therapie von Folgezuständen von Unfällen, einschließlich Infektionen, sind wir optimal aufgestellt. Die Abteilung ist für das stationäre DAV der gesetzlichen Unfallversicherung zugelassen.

  • EndoProthetikZentrum (EPZ)

    Im EndoProthetikZentrum in der Schlosspark-Klinik werden alle Ersatzoperationen von Hüft- und Kniegelenken vorgenommen. Diesen Eingriffen widmen wir uns seit Jahrzehnten, sodass wir über eine hohe Expertise in allen Bereichen der Endoprothetik verfügen. Wir setzen dafür modernste Technik, innovative Verfahren und minimalinvasive Operationstechniken ein. Bei der Hüftgelenksendoprothetik können dank des vorderen Zugangs zur Implantation Muskelansätze und Nervenstrukturen wirkungsvoll geschont werden, die Mobilisierung ist ohne wesentliche Einschränkungen möglich. Alle unsere Patienten werden von Ärzten mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung operiert. Unser fachübergreifendes Expertenteam besteht aus hochspezialisierten und zertifizierten Fachkräften. Jeder Patient wird nach einem genau festgelegten und strukturierten Behandlungsplan fachbereichsübergreifend versorgt. Somit profitieren die Patienten bei uns von einer besonders hohen Versorgungsqualität und Sicherheit.


Team

Chefarzt

Prof. Dr. med. Ulrich Böhling

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Zur Person

Leitender Oberarzt

Jochen Rohrbeck

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Oberarzt

Thorsten Diehl

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Fachärztin

Lena Rohleder

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Stationsleitung Station 1a – Chirurgie

Philip Hentsch

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Sekretariat

Sabrina Dutzki

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Ihr Aufenthalt

  • Vorstationäre Aufnahme

    Zeitnah vor dem geplanten Operationstermin, findet die (ambulante) vorstationäre Aufnahme in der Klinik statt. In der Zentralen Aufnahme können unsere Patienten die Aufnahmeformalitäten erledigen. Zum Aufnahmegespräch und zur abschließenden Operations- und Narkoseaufklärung inkl. eventuell noch erforderlicher Untersuchungen gehen sie ins Diagnostische Zentrum im Erdgeschoss. Am Vortag der Operation bitten wir unsere Patienten um 17.00 Uhr unter der Tel. +49 (0)30 3264-1857 die genaue Uhrzeit für die Aufnahme am folgenden Operationstag zu erfahren.

  • Operationstag

    Die Operation ist normalerweise für den Tag nach der vorstationären Aufnahme geplant. Allerdings können Notfälle und andere unvorhersehbare Ereignisse zu Verzögerungen im Operationsplan führen.

  • Tagesablauf

    07.30 – 08.15 Uhr: Ärztliche Visite
    Ab 14.00 Uhr: Angehörigengespräche

    Spezielle Untersuchungen finden zu individuellen Terminen statt.

  • Entlassungstag

    Nach dem Abschlussgespräch mit Ihrem Stationsarzt bzw. Oberarzt erhalten Sie die Entlassungsunterlagen (Entlassungsbrief, Anweisungsbogen) und eventuell eine CD mit Bildaufnahmen. Um weitere Behandlungsschritte und Folgebehandlungen haben wir uns für Sie bereits gekümmert. Üblicherweise verlassen unsere Patienten das Krankenhaus zwischen 09.00 und 11.00 Uhr.


Sprechzeiten & Termine


Akutsprechstunde, BG und Durchgangsarzt
Leitung: Prof. Dr. med. Ulrich Böhling

Montag bis Freitag
08.00 – 10.00 Uhr

Sekretariat: Sabrina Dutzki
Tel. +49 (0)30 3264-1349
E-Mail

Zentrale Notaufnahme (ZNA), Erdgeschoss


Akutsprechstunde, BG und Durchgangsarzt
Leitung: Prof. Dr. med. Ulrich Böhling


Montag bis Freitag
08.00 – 10.00 Uhr


Sekretariat: Sabrina Dutzki
Tel. +49 (0)30 3264-1349
E-Mail

Zentrale Notaufnahme (ZNA), Erdgeschoss


Schwerpunktsprechstunden
Gelenkerkrankung / Wirbelsäule /
Unfallchirurgie

Leitung: Prof. Dr. med. Ulrich Böhling

Montag, Mittwoch und Donnerstag
13.00 – 15.00 Uhr

Freitag
12.30 – 14.30 Uhr

Sekretariat: Sabrina Dutzki
Tel. +49 (0)30 3264-1349
E-Mail

Ärztehaus, 4. Etage, Raum 433

Aufnahmezentrum,
Haupthaus, Erdgeschoss


Schwerpunktsprechstunden
Gelenkerkrankung / Wirbelsäule /
Unfallchirurgie

Leitung: Prof. Dr. med. Ulrich Böhling


Montag, Mittwoch und Donnerstag
13.00 – 15.00 Uhr

Freitag
12.30 – 14.30 Uhr


Sekretariat: Sabrina Dutzki
Tel. +49 (0)30 3264-1349
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Ärztehaus, 4. Etage, Raum 433

Aufnahmezentrum,
Haupthaus, Erdgeschoss

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